Alltag unterm Hakenkreuz

24.10.2006 23:27:22 Permalink

Der Alltag unter dem Hakenkreuz hatte viele Facetten, je nachdem zu welcher sozialen Schicht bzw. Gruppe man angehörte bzw. zugewiesen wurde. Die Menschen organisierten auf unterschiedlichste Art und Weise ihr Leben. In dieser Kategorie findet man Themen wie Schule, Lebensmittelversorgung oder Familienleben. Soziale Beziehungen wurden aufgrund der veränderten Situation aufgebaut, andere wurden abgebrochen. Der Nationalsozialismus hatte tiefe soziale Spuren hinterlassen, die sich im Alltag unterschiedlichst ausdrückten.

Mehr informationen zu diesem Thema bei: Deutsches Historisches Museum


Videos

Ausgrenzung jüdischer Freundinnen/ Reichspogromnacht (Karina Claessens)

Frau Claessens berichtet von der Ausgrenzung und vom 'Verschwinden' jüdischer Freundinnen und Mitschülerinnen. Sie erlebt die Reichspogromnacht, ohne zu verstehen, was passiert: sie kann mit niemandem darüber sprechen.

4:36 Min | Clip direkt ansehen | Download AVI - 8 MB | 20.11.2006 | Hits: 1576
Team: Anette Dietrich/ Marcus Reichel
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Sprachlosigkeit (Karina Claessens)

Sie konnte mit niemanden richtig reden, denn ihre Geschwister nicht reden. Mit ihren Eltern konnte sie auch nicht sprechen.

00:49 Min | Clip direkt ansehen | Download MOV - 5 MB | 31.05.2008 | Hits: 437
Team: Anette Dietrich und Marcus Scharrer
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Hitlerjugend (Stefania Tokarska-Kaszubowa)

Die Zeitzeugin berichtet von einer Situation auf der Straße mit der Hitlerjugend. (Polnisch - Deutsch)

2:57 Min | Clip direkt ansehen | Download AVI - 15 MB | 29.01.2008 | Hits: 1070
Team: Oberlinseminar und Birgit Marzinka : http://www.oberlin-seminar.de
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Alltag (Stefania Tokarska-Kaszubowa)

Der Alltag von Frau Stefania Tokarska-Kaszubowa war geprägt durch die zwölfstündige Zwangsarbeit und durch das Familienleben. (Polnisch - Deutsch)

1:00 Min | Clip direkt ansehen | Download AVI - 5 MB | 30.01.2008 | Hits: 680
Team: Oberlinseminar und Birgit Marzinka : http://www.oberlin-seminar.de
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Geheimes Lernen (Stefania Tokarska-Kaszubowa)

Durch den Einmarsch der Deutschen, war es der polnische Bevölkerung untersagt weiterhin die Schule zu besuchen. Aus diesem Grund bildeten sich kleine geheime Lerngruppen. Zwei Tanten der Zeitzeugin unterrichteten kleine Gruppen. (Polnisch - Deutsch)

6:30 Min | Clip direkt ansehen | Download AVI - 34 MB | 30.01.2008 | Hits: 336
Team: Oberlinseminar und Birgit Marzinka : http://www.oberlin-seminar.de
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Als welche Nationalität fühlten Sie sich damals? (Barbara Ledermann - Rodbell))

Frau Ledermann-Rodbell erzählt, zu welcher Nationalität sie sich zugehörig fühlte.

03:27 Min | Clip direkt ansehen | Download MOV - 39 MB | 17.10.2007 | Hits: 585
Team: Kamera, Ton & Interview: Jeanette Reisig; Schnitt: Stefan Koch
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Haben Sie Anne Frank durch Margot Frank kennengelernt? (Barbara Ledermann - Rodbell))

Frau Ledermann-Rodbell erzählt, wie sie in Amsterdam erst Margot und später Anne Frank kennen lernte.

00:52 Min | Clip direkt ansehen | Download MOV - 9 MB | 17.10.2007 | Hits: 558
Team: Kamera, Ton & Interview: Jeanette Reisig; Schnitt: Stefan Koch
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Der unmenschliche Arzt (Pola Hinenberg)

Pola Hinenberg erinnert sich an einen Vorfall, der das ganze Ausmaß der Unmenschlichkeit des Anisemitismus verdeutlicht. Eine der Töchter ihrer Nachbarin wurde eines Tages krank und wollte einen deutschen Arzt aufsuchen. Sie hoffte, dass der Arzt ihr helfen würde, da ihr nach Paris geflüchteter Bruder ebenfalls Arzt war. Diese Zufälligkeit interessierte den Arzt jedoch nicht, sie war eine Judin, und deshalb weigerte er sich sie zu behandeln. Kurze Zeit später starb sie.

01:38 Min | Clip direkt ansehen | Download MPG - 4 MB | 06.07.2007 | Hits: 530
Team: Marcus Scharrer
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Familie, Biografisches, Schule (Dr. Inge Lammel)

Inge Lammel wurde im Prenzlauer Berg geboren. Ihr Vater arbeitete als Bankangestellter bei der Dresdner Bank. Er leitete Synagogenchöre. Inge Lammel besuchte mit ihrer etwas älteren Schwester die Grundschule und später das Lyzeum. Beide waren dort Diskriminierungen ausgesetzt. So konnte es passieren, dass sie auf dem Heimweg verprügelt wurden.

3:44 Min | Clip direkt ansehen | Download AVI - 4 MB | 21.11.2006 | Hits: 910
Team: Conny, Maria, Elisabeth, Laura : http://www.metaversa.de
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Entlassung, Verlust der Arbeitsstelle (Dr. Inge Lammel)

Das 1933 in Kraft tretende Gesetz zum Berufsbeamtentum bedeutete für alle jüdischen Beamten und Angestellten die Entlassung. Jüdische Lehrer, Juristen, Ärzte mussten ihren Dienst quittieren. Dies betraf auch den Vater von Inge Lammel. Den jüdischen Familien wurde damit die Existenzgrundlage entzogen.

2:56 Min | Clip direkt ansehen | Download AVI - 7 MB | 21.11.2006 | Hits: 600
Team: Conny, Maria, Elisabeth, Laura : http://www.metaversa.de
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Familie, Biografisches (Marianne Kaufhold)

Marianne Kaufhold wurde in Berlin als sog. "Halbjüdin" geboren. Ihr Vater starb 1936. Ihre Mutter betrieb das Herrenartikelgeschäft im Wedding weiter.

1:07 Min | Clip direkt ansehen | Download AVI - 8 MB | 20.11.2006 | Hits: 524
Team: Laura, Conny, Maria, Elisabeth : http://www.metaversa.de
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Schulbesuch (Marianne Kaufhold)

Marianne Kaufhold musste die öffentliche Schule als elfjährige verlassen. Es sprach sich herum, dass ein Pfarrer eine illegale Schule für "nichtarische Christen" eröffnet hatte. Dort ging Marianne Kaufhold dann zur Schule.

4:09 Min | Clip direkt ansehen | Download AVI - 7 MB | 21.11.2006 | Hits: 598
Team: Laura, Conny, Maria, Elisabeth : http://www.metaversa.de
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Schulzeit (Margit Siebner)

Die Zeitzeugin schildert ihre Erfahrungen als Jüdin in der Schule, ihre Begegnung mit Lehrern, welche mitmachten und solchen, welche sie unterstützten.

1:29 Min | Clip direkt ansehen | Download AVI - 2 MB | 21.11.2006 | Hits: 686
Team: Anette Dietrich, Marcus Scharrer, Anja Schade
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Menschenkenntnis (Margit Siebner)

Margit Siebner berichtet voller Respekt von der Menschenkenntnis ihrer Mutter, die scheinbar immer im richtigen Moment die richtigen Leute anspricht, um die Folgen von Krieg und Verfolgung für die eigene Familie abzumildern.

2:33 Min | Clip direkt ansehen | Download AVI - 3 MB | 20.11.2006 | Hits: 405
Team: Anette Dietrich, Marcus Scharrer, Anja Schade
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Schulzeit (Dr. Karl-Heinz Rinne)

Herr Dr. Rinne besuchte die Schule von 1928 bis 1940 in Lichterfelde. Da er sich dem Nationalsozialismus abwandte, hatte er einige Schwierigkeiten während seiner Schulzeit. Anschließend bekam er keine Zulassung zum Medizinstudium, da er nicht die Hitlerjugend besuchte und auch nicht bereit war ihr nun beizutreten. Deswegen begann er eine Bankausbildung.

7:05 Min | Clip direkt ansehen | Download AVI - 12 MB | 15.11.2006 | Hits: 678
Team: Patrick, Philip, Tim, Martin
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Luftschutzwart (Dr. Karl-Heinz Rinne)

Herr Dr. Rinne wurde im Jahre 1940 zum Luftschutzwart befohlen. Diese Aufgabe tätigte er während seiner Bankausbildung. Er erzählt von seinen Aufgaben und einigen Anekdoten des Alltags.

2:47 Min | Clip direkt ansehen | Download AVI - 4 MB | 16.11.2006 | Hits: 579
Team: Patrick, Philip, Tim, Martin : http://www.aeo.de/
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Veränderungen in Ihrer Schule nach Beginn der NS-Herrschaft (Ilse Rewald)

,,Im Gymnasium dann veränderte sich aber alles sehr rasch nach der Machtergreifung von Hitler. Da wurde erstens der Schulleiter ersetzt durch einen Nationalsozialisten, ..."

3:14 Min | Clip direkt ansehen | Download RM - 4 MB | 23.05.2006 | Hits: 1236
Team: canalneucoelln : http://www.canalneucoelln.net
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Versteck bei einen Freund (Ilse Rewald)

,,... Aber es dauerte ja nicht lange, man muss sich ja bis heute in Deutschland abmelden, anmelden. Und das Wohnungsamt wusste, dass da ein Zimmer freigeworden ist, [...]. Und es wurde ein Major des Heeres Waffenamtes, ein ganz überzeugter Nazi eingewiesen. ..."

2:53 Min | Clip direkt ansehen | Download RM - 3 MB | 23.05.2006 | Hits: 460
Team: cnc
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Untertauchen (Ilse Rewald)

,,... Aber dann gab es natürlich keine Heizung mehr für das ganze Häuschen, das alles spielte sich in der Küche ab. ..."

5:29 Min | Clip direkt ansehen | Download RM - 6 MB | 23.05.2006 | Hits: 426
Team: cnc
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Freitod und falsche Pässe (Ilse Rewald)

,,Also, es gab natürlich Menschen, die es vorgezogen haben, sich selbst das Leben zu nehmen, als abzuwarten, was ihnen begegnen wird. ..."

4:08 Min | Clip direkt ansehen | Download RM - 4 MB | 23.05.2006 | Hits: 460
Team: cnc
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Warum ich in Deutschland blieb (Ilse Rewald)

,,Das waren lange Überlegungen, ob Auswandern oder nicht. Aber wir hatten dann also drei Gründe, ..."

4:01 Min | Clip direkt ansehen | Download RM - 4 MB | 23.05.2006 | Hits: 440
Team: cnc
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


die Versorgung der Versteckten (Waltraud Mehling)

,,... meine Mutter musste im Grunde von dem Gehalt meines Vaters jetzt für neun menschen kochen."

4:19 Min | Clip direkt ansehen | Download RM - 5 MB | 23.05.2006 | Hits: 335
Team: cnc
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Judenverordnung (Inge Deutschkron)

„Einen Juden wie einen Menschen behandeln? Die Propaganda gegen uns, Juden sind Insekten, die man zertreten muss, Kriminelle, Verbrecher, wollen Deutschland vernichten und solche Sachen, ...“ Weitere Infos...

4:34 Min | Clip direkt ansehen | Download RM - 5 MB | 11.03.2006 | Hits: 730
Team: canal neucoelln : http://www.canalneucoelln.net
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Lebensmittelknappheit, ihre Arbeit und Helferinnen (Inge Deutschkron)

„... Das einzige, was man frei kaufen konnte, so erinnere ich mich, war rote Beete oder rote Rüben. Also wenn Sie mich mal einladen sollten, das esse ich nicht mehr! ...“ Weitere Infos...

5:17 Min | Clip direkt ansehen | Download RM - 6 MB | 11.03.2006 | Hits: 518
Team: canal neucoelln : http://www.canalneucoelln.net
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | UT schreiben | Permanenter Link


Audio

Olympiade (Elli Rach)

Bei der Olympiade war der Ehemann von Frau Rach Zeitmesser und dadurch hatten sie eine Dauerkarte. Sie ging deswegen auch einmal ins Stadion. Die Rachs waren sportlich sehr aktiv.

1:04 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 0 MB | 15.03.2008 | Hits: 407
Team: Birgit Marzinka : http://www.metaversa.de
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Elternhaus (Werner Bab)

Seine Eltern waren nicht religiös. Sein Vater hatte ein Konfektionsgeschäft und er musste Dienst leisten in der jüdlischen Gemeinde Berlin. Weitere Infos...

0:56 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 1 MB | 16.02.2008 | Hits: 593
Team: Pankower Jugendliche
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


jüdisches Internat (Werner Bab)

Nach den Nürnberger Gesetzen konnte er nicht mehr zur öffentlichen Schule gehen, daher besuchte er seitdem ein jüdisches Internat. Diese Schule war sehr streng, aber er war "ein Jude unter Juden". Weitere Infos...

1:36 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 1 MB | 16.02.2008 | Hits: 474
Team: Pankower Jugendliche
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Olympiade 1936 (Werner Bab)

Er beschreibt seine Begeisterung und seine Eindrücke während der Olympiade 1936. Er war dabei als viele BerlinerInnen Hitler Unter den Linden zugejubelt haben. Weitere Infos...

5:00 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 5 MB | 16.02.2008 | Hits: 549
Team: Pankower Jugendliche
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Wehrpflicht (Werner Bab)

Werner Bab erzählt wie Feldjäger junge Männer nach ihren Dokumenten befragen. Als Jude wurde er nicht zum Militär eingezogen. Weitere Infos...

0:45 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 1 MB | 16.02.2008 | Hits: 384
Team: Pankower Jugendliche
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Vater und Lebensmittelkarten (Wladislav Nowavzyk)

Der Vater von Herrn Nowavzyk diente während des Ersten Weltkriegs für die Deutschen. Trotzdem war Herr Nowavzyk Zwangsarbeiter. Neben dem das sehr viele in Polen zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden, bekamen sie weniger Lebensmittelmarken als die Deutschen.

1.35 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 1 MB | 24.11.2007 | Hits: 400
Team: Oberlin-Seminar 12.2 : http://www.oberlinseminar.de
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Das alltägliche Leben von Frau Hoffmann (Urszula Hoffmann)

Da sich die Situation in der Familie, wo Frau Hoffmann arbeitete veränderte, musste sie ganz neue Tätigkeiten übernehmen. Das hat zur Folge, dass Sie von ihrer Mutter kochen lernen musste. Des weiteren beschreibt Frau Hoffmann das alltägliche Leben.

3.07 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 3 MB | 23.11.2007 | Hits: 526
Team: Oberlin-Seminar 12.2 : http://www.oberlinseminar.de
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Das Leben in den Niederlanden (Hannah Elisabeth Pick-Goslar)

Hannah Elisabeth Pick-Goslar erzählt vom Alltag in den Niederlanden seit ihrer Ankunft 1933/1934. Zunächst hatte sie auch christliche Freunde, nach der Invasion der Deutschen durfte sie nur noch Kontakt zu Juden haben. Zunehmende Verbote erschwerten das Leben der Franks und Goslars.

05:02 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 5 MB | 25.07.2007 | Hits: 629
Team: Anette Dietrich und Birgit Marzinka : http://www.metaversa.de
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Freundschaft zwischen Anne und Hannah (Hannah Pick-Goslar)

Hannah Goslar und Anne Frank haben sich mit vier Jahren kennen gelernt und waren in Amstrdam Nachbarinnen. Sie gingen zusammen in dn Kindergarten und in die Schule. Es hat sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden entwickelt. Auch die Eltern der beiden Mädchen hatten einen engen Kontakt.

02:12 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 1 MB | 24.07.2007 | Hits: 562
Team: Anette Dietrich und Birgit Marzinka : http://www.metaversa.de
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Das Versteck der Franks - Deportation der Familie Goslar (Hannah Elisabeth Pick-Goslar)

Herr Frank gelang es, ein Versteck für seine Familie vorzubereiten. Die Familie Goslar konnte wegen der Schwangerschaft der Mutter nicht untertauchen. Durch die Schwangerschaft gelang es der Familie zunächst, der Deportation zu entgehen. 1940 wurde die kleine Schwester Rahel geboren, die Mutter starb bei der Geburt. Dem Vater gelang es, besondere Papiere zu bekommen, die seinen zwei Töchtern später das Leben retten sollten. 1943 wurde die Familie nach Westerbork und schließlich nach Bergen Belsen deportiert.

07:08 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 7 MB | 25.07.2007 | Hits: 579
Team: Anette Dietrich und Birgit Marzinka : http://www.metaversa.de
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Kindheit (Reinhart Crüger)

Herr Crüger ist in Berlin-Zehlendorf aufgewachsen und berichtet über seine Familie und seine Umgebung.

3:20 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 2 MB | 17.05.2007 | Hits: 586
Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Berlin-Zehlendorf (Reinhart Crüger)

Herr Crüger ist in Berlin-Zehlendorf aufgewachsen und ging dort zur Schule. Er beschreibt ds Zehlendorf der 30er Jahre.

2:23 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 1 MB | 17.05.2007 | Hits: 553
Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Unterstützung von Onkel Hold (Reinhart Crüger)

Die Familie war eng mit Dr. Berthold Presslauer verbunden, der die Crügers finanziell und auch beruflich unterstützte. Eine Verbindung die nie abgebrochen ist.

3:17 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 2 MB | 17.05.2007 | Hits: 391
Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Politische Aufklärung durch die Eltern (Reinhart Crüger)

Nach der Reichspogromnacht haben die Eltern von Herrn Crüger beschlossen, dass sie ihren Sohn über die damalige politische Situation aufzuklären, um ihn und sich selbst weniger zu gefährden.

2:17 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 1 MB | 17.05.2007 | Hits: 498
Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Spandauer Vorstadt (Reinhart Crüger)

Herr Crüger besuchte oft seine Großmutter, die in der Spandauer Vorstadt wohnte und hat dadurch den Stadtteil näher kennen gelernt. Die Spandauer Vorstadt befindet sich am Hackeschen Markt und geht bis zur Synagoge in der Oranienburger Straße und bis zur Torstraße. In diesem Teil Berlins wohnten viele jüdische Mitbürger.

0:49 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 0 MB | 17.05.2007 | Hits: 493
Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Privatschule (Reinhart Crüger)

Nach dem alle öffentlichen Schulen ab 1943 in Berlin geschlossen waren, ging Herr Crügerauf eine Privatschule, die noch unterrichten durfte.

0:36 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 0 MB | 17.05.2007 | Hits: 502
Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Berlin-Friedenau in den 30er Jahren (Dorit Ebert)

Frau Ebert ist in einer ruhigen Wohngegend in Berlin-Friedenau aufgewachsen. Sie beschreibt wie die Wohngegend damals aus sah.

1.27 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 1 MB | 16.05.2007 | Hits: 544
Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Politische Einstellung der Eltern (Dorit Ebert)

Frau Ebert berichtet über die politische Einstellung ihrer Eltern, die kritisch den Nazis eingestellt waren.

1:35 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 1 MB | 16.05.2007 | Hits: 454
Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Wer war Nazi (Dorit Ebert)

Nazis gab es in allen Bevölkerungsschichten.

0:16 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 0 MB | 16.05.2007 | Hits: 596
Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Lehrer an der Schule nach dem Krieg (Dorit Ebert)

Frau Ebert besuchte nach dem Krieg eine Schule, bei dem der Rektor kein Nazi war. Frau Ebert berichtet über die Lehrer an ihrer Schule.

0:57 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 0 MB | 16.05.2007 | Hits: 515
Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Schwertleite (Hans Müncheberg)

„Als wir 14 waren, bekamen wir die Schwertleite.“ Ein Ritual, zur Aufnahme der Knaben in den Kreis waffentragender Männer.

0:55 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 1 MB | 03.12.2006 | Hits: 561
Team: Katharina J., Fréféric W., Elizabth F., Carlos E, Irma P.
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Rasseforschungsinstitut (Werner Sylten)

Woran erkennt man sog. „Juden“? Walter Sylten erzählt, was das Rasseforschungsinstitut für Ziele verfolgte.

1:02 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 1 MB | 03.12.2006 | Hits: 524
Team: Clemens Wagner, Benedikt Michel, Martin Schott, Antonia von Randow, Elisabeth Garbe
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Tante Helene (Werner Sylten)

Die Erinnerung an seine Tante Helene und an die Probleme der Rassentrennung.

1:19 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 1 MB | 03.12.2006 | Hits: 466
Team: Clemens Wagner, Benedikt Michel, Martin Schott, Antonia von Randow, Elisabeth Garbe
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Kindheitserlebnisse (Manfred Omankowsky)

"in 1933, da war ich sechs Jahre, da waren in Berlin die letzte freie Wahlen..."

4:02 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 4 MB | 10.02.2007 | Hits: 796
Team: Nicolai, Fiona, Cyrill, Loritta, Lisette, Lillith : http://www.dahlem-waldorf.net
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Traditionelles Elternhaus (Ludwig Kann)

Die Eltern von Herrn Kann waren gläubige Juden und befolgten jüdische Essensregeln und feierten die Feste. Es werden die Essensregeln beschrieben.

3:35 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 3 MB | 03.12.2006 | Hits: 455
Team: 12. Klasse Rudolf steiner Schule : http://www.dahlem.waldorf.net/
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Anfänge Swingmusik (Manfred Omankowsky)

"War erst die Musik dann die Politik, oder erst die Politik dann die Musik?"

3:56 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 4 MB | 12.12.2006 | Hits: 520
Team: Nicolai, Fiona, Cyrill, Loritta, Lisette, Lillith : http://www.dahlem-waldorf.net
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Die Differenzfrage des Jüdischseins (Ludwig Kann)

Herr Kann diffenziert in seiner Problematisierung zur Rolle der Juden während des 3. Reiches zwischen seinen "Genossen" und erwähnt, dass auch unter Juden geteiltes Gedankengut vorhanden war.

1:25 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 1 MB | 03.12.2006 | Hits: 511
Team: Sophie Kemp, Anna Riemensperger, Angela Romacker, Mora Thurow, Daniel Wewer, Julian Liefeldt : http://www.dahlem.waldorf.net
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Vorbereitung für ein neues Leben: Kibbuz (Ludwig Kann)

Herr Kann erzählt, wie Juden in Deutschland dazu erzogen wurden, im Falle einer Ausreise nach Palästina in einer neuen, strukturierten Gesellschaft zu leben. Diese Form des Zusammenlebens bezeichnet man als "Kibbuz".

8:05 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 7 MB | 03.12.2006 | Hits: 486
Team: Sophie Kemp, Anna Riemensperger, Angela Romacker, Mora Thurow, Daniel Wewer, Julian Liefeldt : http://www.dahlem.waldorf.net
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Kindheitliche Erfahrungen (Gisela Schuster)

Frau Gisela Schuster schildert die Angst beim Fliegeralarm und erzählt ihre Erinnerungen an den Luftschutzbunker .

5:01 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 3 MB | 02.12.2006 | Hits: 526
Team: Raul Kristen, Benedict Fellmer, Roy Sommer, August Safner, Antoine Guérin
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


BBC, Mutter (Gisela Schuster)

Frau Gisela Schuster erzählt wie ihr Mutter Nachts heimlich BBC gehört hat.Die Aufgabe von BBC war es die leute die es hören wollten darüber aufzuklären was eigentlich hinter dem Hitler Regiem stand. Es war strengstens verboten BBC zu hören.

3:02 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 2 MB | 02.12.2006 | Hits: 464
Team: Raul Kristen, Benedict Fellmer, Roy Sommer, August Safner, Antoine Guérin
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Schule (Gisela Schuster)

Frau Gisela Schuster erzählt von ihrer Schullaufbahn und den ständigen Unterrichtsunterbrechungen wärend des zweiten Weltkrieges.Nach dem Weltkrieg wurde getestet in welche Klasse die jeweilgen kinder kommen, unabhängig vom Alter.

3:02 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 2 MB | 02.12.2006 | Hits: 514
Team: Raul Kristen, Benedict Fellmer, Roy Sommer, August Safner, Antoine Guérin
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Bombe im Garten (Gisela Schuster)

Fau Gisela Schuster erzählt von einer Bombe die im Vordergarten des Hauses gelandet ist. Sie berrichtet das Russische Gefangene die Bombe entschären mussten.

1:44 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 0 MB | 02.12.2006 | Hits: 333
Team: Raul Kristen, Benedict Fellmer, Roy Sommer, August Safner, Antoine Guérin
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Jugend in der HJ (Heinz Cornelius)

Heinz Cornelius erzählt von seiner Jugendzeit in der HJ.

2:15 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 2 MB | 22.11.2006 | Hits: 762
Team: Jin-A Shim, Marleen Deschner, Janina Stadler, Norma Kemper : http://www.aeo.de
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Reichspogromnacht (Heinz Cornelius)

Als 10jähriges Kind erlebte Heinz Cornelius die Plünderung eines jüdischen Schokoladengeschäfts in Berlin Neukölln.

1:50 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 2 MB | 22.11.2006 | Hits: 561
Team: Jin-A Shim, Marleen Deschner, Janina Stadler, Norma Kemper : http://www.aeo.de
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


In der Schule (Elsa Rentmeister)

Als Kommunist wurde ihr Vater schnell verhaftet. Elsa Rentmeister war nicht im BDM (Bund Deutscher Mädels) und musste immer wenn die BDM-Gruppenstunden waren , in die Schule und Hitlers Mein Kampf lesen.

1:04 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 1 MB | 20.11.2006 | Hits: 732
Team: MuT Team : http://www.mut-netzwerk.de.vu
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Lehrstelle (Elsa Rentmeister)

Weil Elsa Rentmeister nicht im BDM war, fand sie zuerst keine Lehrstelle, erst in Eisenach wurde sie in einem kleinen Laden angestellt. Mit der Zeit fand Elsa Rentmeister heraus, dass die Besitzerin des Geschäfts jüdische Freundinnen hatte und das wohl auch der Grund war, weswegen sie dort ihre Lehre machen konnte.

2:22 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 2 MB | 20.11.2006 | Hits: 500
Team: MuT Team : http://www.mut-netzwerk.de.vu
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Kindheit vor 1933 (Fritz Schmid)

Fritz Schmid ist 1916 geboren. Sein Vater war Sozialdemokrat. Schon als kleines Kind tritt er den roten Falken, einer Kinder- und Jugendorganisation der SPD bei, der auch der spätere Bundeskanzler Willy Brand angehörte.

2:22 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 2 MB | 31.10.2006 | Hits: 602
Team: MuT Team : http://www.mut-netzwerk.de.vu
Lizenz: CCL A-NC-SA 3.0 | Weiterempfehlen | Permanenter Link


Grimme online Award 2008

Grimme Online Award 2008

1. Platz
Dieter Baacke Preis 2007

1. Platz Dieter Baacke Preis 2007

Vorbildliches Projekt 07

Vorbildliches Projekt 2007

Projekt des
Monats Dezember 2007

Projekt des Monats Dezember 2007

Erinnerungen im Radio

27.11.2008 09:00

Zeitzeugengeschichte.de wird im Feature der Sendung "Mehrspur" des SWR 2, neben anderen Interviews rund um das Thema Erinnerungen und Zeitzeugenschaft vorgestellt und es wurden Inteerviewausschnitte von ...  zum Artikel Externer Link

 

Erzähl mir was von früher! Webportal publiziert Alltagsgeschichte Betroffener

04.10.2008 15:00

Erzählte Erinnerungen aus dem Alltag des Dritten Reichs dokumentiert und konserviert das Webportal zeitzeugengeschichte.de. Jugendliche greifen zu Kamera und Tonband und interviewen Zeitzeugen. Das ...  zum Artikel Externer Link

 

Radiobeitrag auf Kulturradio

08.09.2008 09:00

Am 3. September lief auf Kulturradio des RBB (Rundfunk Berlin Berliner Brandenburg) ein Radiobeitrag von Julia Camerer über das Webportal.  zum Artikel Externer Link

 



Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 License.